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Nachruf Toni Hammerschmidt 27.06.2006

Toni wurde am 14. Februar 1963, am Todestag seiner Urgroßmutter, als erster Sohn von Toni und Traudi Hammerschmidt geboren. Er war ein unglaublich aufgewecktes Kind, zur Freude der ganzen Familie und interessierte sich schon in frühester Kindheit für Maschinen und Geräte.

Er besuchte in Maishofen die VS und HS, anschließend konnte er mit großem Fleiß und Einsatz die Baufachschule an der HTL Saalfelden erfolgreich abschließen. Nach dem Schulabschluss leistete er den Präsenzdienst beim österreichischen Bundesheer.

Nach einem Praktikum als Bautechniker bei der Pinzgauer Haus begann er im väterlichen Betrieb zu arbeiten. Zunächst als Maschinist, später als Lastkraftwagenfahrer, arbeitete sich in alle betrieblichen Bereiche ein und absolvierte alle notwendigen Fachprüfungen, wie die Konzessionsprüfung für das Güterbeförderungsgewerbe, den Sprengbefugtenschein und die Ausbildung zum Erdbauer. Schließlich übernahm er 1992 die Geschäftsführung der Firma Hammerschmidt und leitete seither gemeinsam mit seinem Vater und mit seinem Bruder Friedrich erfolgreich das Unternehmen.

Er zeichnete sich dabei durch besondere Einsatzfreude, Fleiß, Genauigkeit und Pünktlichkeit aus. Eine neue Aufgabe, Verantwortung und Herausforderung ergab sich für Toni im Jahre 2001 durch die Übernahme des Feichtengutes von seinem Onkel Martin. Neben der Freude über diese neue Aufgabe mit der Land- und Gastwirtschaft waren für ihn die damit verbundenen Probleme in den letzten Jahren einer enorme persönliche Belastung.

Neben seinen Beruf war Toni ein begeisterter  Sportler, spielte gerne Fußball, war leidenschaftlicher Fischer, liebte Schi-, Rad- und Bergtouren. Zu seinen Hobbys zählte aber auch das Reisen. Auf seinen Urlaubsfahrten besuchte er mehrmals Freunde in Kanada, so auch im März dieses Jahres. Drei Monate verbrachte er in Australien, einige Male war er auch im sonnigen Mauritius. Gerne erzählte er auch von seinen Eindrücken und Erlebnissen auf diesen Reisen. Er war jedoch auch sehr heimatverbunden, z.B. als aktives Mitglied der Historischen Schützenkompanie Zell am See, der Kameradschaft Maishofen, , der Maishofner Eisschützen und des Sportklubs Maishofen.

Großen Anteil nahm er auch am sportlichen Geschehen der Salzburger Austria und des FC Bayern München. Eine große Freude waren für ihn die Ausflüge zu diversen Veranstaltungen mit Mitarbeitern und Freunden. Toni war ein vielseitig interessierter und zielorientierter Mensch. Um seine Ziele zu erreichen, musste er aber sehr viel und konsequent arbeiten – der Erfolg fiel ihm niemals in den Schoß. Mit Fleiß und Zielstrebigkeit überwand er viele Hürden.

Eine große Stütze war ihm stets sein tiefer Glaube und dieser prägte auch sein Leben. Er wirkte als Ministrant und schon in frühen Jahren führten ihn Pilgerreisen nach Rom zum Papst und nach Asissi. Später engagierte er sich auch im Pfarrgemeinderat.

Toni erfreute sich durch seine freundliche und zurückhaltende Art allgemeiner Beliebtheit und Wertschätzung. Ein tiefer Einschnitt in seinem Leben war der frühe Tod seiner Mutter Traudi im Jahre 1998. In unserer tiefen Trauer ist es für uns alle tröstend, dass er nun mit seiner Mutter wieder vereint ist. Der heurige Sommeranfang, der 21. Juni war leider sein letzter Arbeitstag. Trotz aller Bemühungen von Fahrer Manfred, Notarzt Dr. Tafatsch, den Rettungskräften, den Ärzten und Schwestern im UKH, war es nicht möglich sein Leben zu retten und so ist er in den Mittagsstunden des 27. Juni friedlich entschlafen. 
 

Lieber Toni, wir werden Dich alle sehr vermissen.